
Der Bausektor ist für einen erheblichen Anteil der weltweiten CO2- Emissionen verantwortlich und wird oft als einer der größten Emittenten angesehen. Dies ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, wie den Energieverbrauch während des Bauprozesses, die Herstellung von Baumaterialien und die während des Baus verbrauchte Energie. Es gibt jedoch verstärkte Bemühungen, den CO2-Fußabdruck des Bausektors zu reduzieren. Nachhaltiges Bauen beinhaltet die Verwendung umweltfreundlicherer Baumaterialien, energieeffizienter Technologien und die Integration erneuerbarer Energien in Gebäude.


Warum?
Korrosionsfreie Bewehrung
= geringere Betondeckung erforderlich
= weniger Material- & Ressourcenbedarf
= weniger CO 2 -Emissionen
Die Herstellung von Baustoffen wie Zement und Stahl erfordert oft energieintensive Prozesse. Zement wird hergestellt, indem eine Mischung aus Kalkstein, Ton und anderen Materialien bei sehr hohen Temperaturen (ca. 1450 °C) in einem Drehrohrofen erhitzt wird. Dieser Prozess wird als Zementklinkerherstellung bezeichnet und ist äußerst energieintensiv. Dabei entstehen erhebliche CO2 -Emissionen, hauptsächlich aufgrund der Verbrennung von Brennstoffen zum Erhitzen des Rohmaterials und der chemischen Reaktionen, die während der Zementklinkerherstellung auftreten. Schätzungen zufolge ist der Zementsektor für etwa 7–8 % der weltweiten CO2- Emissionen verantwortlich.
Beim Bauen mit Carbonbeton können wir mit der Ressource Zement deutlich sparsamer umgehen, denn es wird grundsätzlich weniger Beton zum Bauen benötigt, da die Bewehrung nicht korrodiert. Anders als bei Stahlbewehrung ist daher keine dicke Betondeckung zum Schutz erforderlich.